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Kapitel 2 - Part 1

Veröffentlicht: 22.09.2013 um 20:03 von Raven

II

Am nächsten Morgen stand ich mit meinem Becher Kaffee vor dem Fenster, vor dem ich es mir am Vorabend selbst gemacht hatte. Ich beobachtete die Wohnung gegenüber, in der ich eine Person hatte verschwinden sehen. Es regte sich nichts und ich fragte mich, ob ich es mir nur eingebildet hatte. Doch meine Theorie war eine andere: Vielleicht zog demnächst jemand dort ein und kümmerte sich momentan um die Renovierung. Doch dann war wiederum die Frage, ob es sich um einen Handwerker, oder den zukünftigen Mieter gehandelt hatte, denn soweit ich es hatte sehen können, war die Person männlich gewesen. Eigentlich fand ich den Gedanken daran erregend. Da war ein Mann gewesen und der hatte mir dabei zugesehen, wie ich mich selbst befriedigt hatte. Ich grinste.
Nach einem Blick auf die Uhr stellte ich meine Kaffeetasse in die Spüle und eilte aus der Wohnung. Ein ereignisreicher Arbeitstag stand vor meiner Tür.
Ich war Lektorin in einem kleinen Verlag und liebte diesen Job. Jeden Tag hatte ich neue Skripte auf dem Tisch, konnte diese lesen, bewertete sie und saß mit meinen Kollegen zusammen um zu beschließen, welches nun den Weg in den Druck finden sollte und welches nicht. Es war mein Traumberuf. Mit 15 Jahren hatte ich angefangen selbst Bücher zu schreiben und das hatte ich eine ganze Weile getan. Irgendwann hatte ich jedoch damit aufgehört, weil mir nichts mehr eingefallen war. Stattdessen hatte ich mein Germanistikstudium aufgenommen und erfolgreich abgeschlossen. Ich war eigentlich direkt in diesem Verlag gelandet und auch dort geblieben. Meine Kollegen waren toll und die Zusammenarbeit mit ihnen bereitete mir große Freude. Demnach ging ich gerne zur Arbeit und Überstunden machten mir nichts aus. Auch an diesem Tag sollte mein Überstundenkonto wieder einmal wachsen.
Als ich nach Hause kam war es dunkel. Ich ging in der Dunkelheit hinein in meine Wohnung und machte erst einmal kein Licht an. mehr oder minder ohne etwas zu sehen schlich ich in meine Wohnzimmer. Ich wollte direkt nachsehen, ob im gegenüberliegenden Fenster Licht brannte und siehe da, es brannte tatsächlich Licht. Demnach schien die Wohnung bald wirklich nicht mehr leer zu stehen. Ich positionierte mich an meinem Fenster und schaute hinüber. Ab und an sah ich eine Bewegung, doch am Fenster erschien der Typ nicht. Mein Kater schlich um meine Beine herum, schnurrte und ließ ab und an ein „mau“ von sich hören. Er hatte Hunger. Als ich schon aufgeben wollte, erschien er dann doch am Fenster und ich fiel vom Glauben ab. Da stand tatsächlich der Typ aus dem Sexshop, ein Bier in der Hand. Er trank eben einen Schluck und ich sah durch das Heben der Flasche eine Tätowierung am Unterarm. Ich liebte Tätowierungen. Zwar hatte ich selbst keine, aber bei Männern fand ich sie unglaublich attraktiv.
Er ließ den Arm sinken und ich konnte sehen, dass das Tattoo seinen muskulösen Arm hinaufwanderte und in den Ärmeln seines kurzen T-Shirts verschwand. Sein Haar war ein wenig länger geworden, halblang um genau zu sein, bis zu den Ohren. Er blickte zu meiner Wohnung hinüber und ich hatte das Gefühl, als würde er versuchen in der Dunkelheit etwas zu erkennen. Ich bewegte mich nicht um zu vermeiden, dass er mich dadurch bemerkte und hielt sogar den Atem an. Doch das wurde mir erst bewusst, als mein Kater offenbar die Nase voll hatte von seinen zärtlichen Versuchen meine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Er war auf die Hinterbeine gestiegen und vergrub die Krallen seiner Forderpfoten unsanft im Fleisch meiner Oberschenkel. Ich stieß den Atem aus, machte einen Schritt zur Seite und schob den Kater mit meinen Händen von mir.
„Bist du verrückt,“ schimpfte ich und strich mir über die schmerzende Stelle. Ich sah wieder hinaus zum Fenster, doch der Typ aus dem Sexshop war weg. Also verließ auch ich meinen Beobachtungsposten und ging in die angrenzende Küche. Ich machte Licht, ging an den Kühlschrank und holte eine kalte Cola heraus. Ich schenke etwas davon in ein Glas und trank einen ordentlichen Schluck. Dann kümmerte ich mich um das Hungergefühl meines Mitbewohners. Ich griff neben mich in den Schrank und holte eine kleine Dose Katzenfutter heraus, welche ich öffnete und in Mau’s Napf leerte. Dabei bückte ich mich und mir fiel sogar selbst auf, dass man wunderbar in meine Bluse sehen konnte. Als ich den Kopf hob, trafen sich auf einmal unsere Blicke.
Meine Fenster gingen vom Boden bis auf ca. 1,90 m Höhe hinauf und das in der gesamten Wohnung. Mau’s Napf stand genau vor einem dieser Fenster, zu dem ich nun hinausblickte. Von der gegenüberliegenden Seite blickte der braunhaarige Sexshopverkäufer direkt in meine Augen. Er lächelte mich an, prostete mir zu und nahm einen Schluck, während er den Daumen hob, so als wollte er für irgendwas ein Lob ausdrücken. Mein Blick wanderte wieder zurück in meinen Ausschnitt und ich zuckte mit den Schultern. Ich ging sogar soweit aufzustehen, einen weiteren Knopf zu öffnen und meine High-Heels auszuziehen. Auf seidenbestrumpften Füßen ging ich zurück an die glasierte Kirschholz-Arbeitsplatte meiner beigefarbenen Küche und griff hinauf in einen der oberen Schränke um mir aus diesem, eine Tafel Schokolade zu holen. Ich hatte mit meinen Kollegen zu Abend gegessen, so dass ich keinen Hunger hatte und lediglich einen kleinen Nachtisch wollte. Jetzt bekam der Typ auch noch einen Blick auf meinen Po geschenkt, der in einer hautengen Jeans steckte und konnte meine ganze Gestalt im gestreckten Zustand bewundern.
Ich stand auf Zehenspitzen und die Tafel Schokolade in er Hand kehrte ich auf meine Fußsohlen zurück. Ich brach ein Rippchen in der Verpackung ab. Dann wickelte ich es aus und überlegte. Was genau tust du hier? Was, wenn der Typ eine Freundin hat? Wozu veranstaltest du diesen Circus hier?
Die Antwort auf diese Frage war einfach. Es war reizvoll und sie hatte nichts zu verlieren. Wenn er Interesse hatte, konnte er sie beobachten, wenn nicht, dann nicht.
Sie schob sich das zweite Rippchen Schokolade in den Mund und dann ging sie in ihren Wohnraum und machte dort ebenfalls Licht. Sie öffnete die Knöpfe ihrer Bluse und zog die Bluse aus ihrer Hose. Sie schloss die Rollläden hinter dem Fernseher und zog anschließend ihre Bluse aus, die sie unachtsam auf den Boden warf. Zum Vorschein kam ein edler BH aus weißer Spitze.
Nur im BH ging sie zurück in die Küche, holte sich ihr Glas Cola und kehrte in ihren Wohnraum zurück. Sie vermied mit Absicht den Blick aus dem Fenster, ging in ihr Schlafzimmer und zog sich ein gemütliches Oberteil an. Dann befreite sie sich aus ihrer Jeans und legte diese über einen Stuhl in ihrem Schlafzimmer. Ihre Strümpfe zog sie aus und warf sie in die Schmutzwäschekiste. Dann kehrte sie, nur im gemütlichen Oberteil und Tanga, zurück in ihren Wohnraum. Nun schaute sie doch aus dem Fenster. Der Typ war zwar nicht zu sehen, aber es brannte weiterhin Licht. Vielleicht hatte er wirklich eine Freundin, oder einfach nur das Interesse verloren.
Kategorie: Kategorielos
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Kommentare

  1. Alter Kommentar
    Benutzerbild von Rolli
    Das hat sich bis jetzt sehr gut gelesen, aber warum wechslst du von der Ich in die Sie Form? Das irritiert, ich finde es störent sogardie Story
    Veröffentlicht: 23.09.2013 um 08:15 von Rolli Rolli ist gerade online
 



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