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Fortsetzung Kapitel 1

Veröffentlicht: 22.09.2013 um 19:51 von Raven

Von da an hatte sich bis heute diese Linie durch mein Leben gezogen. Die Männer waren gekommen, nicht nur im wörtlichen, sondern auch im körperlichen Sinne, und wieder gegangen. Mit keinem hatte ich es länger ausgehalten, denn jeder hatte mich früher oder später im Bett gelangweilt. Vermutlich war das darauf zurückzuführen, dass ich angefangen hatte diese Bücher zu lesen. Bücher über SM, Geschichten von Sklavinnen, die ihren Herren gehorchten und bestraft wurden, wenn sie das Missfallen ihres Masters geweckt hatten, von Lesbenspielchen und vieles mehr. Ich hatte angefangen meinen Körper zu erkunden und genau kennen zu lernen. Auch jetzt durchzuckte mich wieder dieses Verlangen danach, mich selbst zu berühren, so wie ich es mir von einem Mann wünschte. Ich zuckte mit den Schultern. Warum nicht? Ich war wieder Single, seit dem Nachmittag um genau zu sein und ich hatte Lust auf einen Orgasmus. Mein Verflossener hatte sich in dem Versuch mir einen ordentlichen Orgasmus zu bescheren schwer getan und so manche Nacht hatte ich nach dem Kuschelsex (gähn) neben ihm gelegten, mit ungestillter Lust die in meiner Fotze pulsiert hatte – ja, ich mag dieses schmutzige Wort für mein Geschlecht – und hatte mir selbst Erleichterung verschafft. So manches Mal war ich also im Dunklen neben ihm gelegen, keuchend und schwitzend und hatte, nachdem ein heftiger Orgasmus in mir explodiert war, mit einer Mischung aus schlechtem Gewissen ihm gegenüber und einem guten Körpergefühl auf seine Atemzüge gelauscht. Er hatte es nie mitbekommen.
Es war zehn Uhr abends, mein Kater Mau schlief auf der Fensterbank und ich hatte Lust dazu, mich selbst zu streicheln. Das Ganze im Bett zu machen war langweilig. Also setzte ich mich auf mein Sofa in dem Wissen, dass die Nachbarn hineinsehen konnten. Doch die Wohnung, die gegenüber von meinem Fenster lag, war seit einem Monat verlassen. Es hatte sich noch kein Nachmieter gefunden. Darüber wohnte eine ältere Dame, die sich maximal entsetzt zurückziehen würde, würde sie mich sehen und darunter lebte ein Kerl, der schwul war. Das Sofa stand schräg zum Fenster, der Fernseher direkt gegenüber an der Wand. Es brannte Licht in meinem Wohnzimmer und ich setzte mich breitbeinig auf das dunkle Sofa. Ich schloss die Augen und legte meine rechte Hand an meinen Hals. Ich ließ sie daran hinab gleiten, langsam, bis hinunter zu meiner Brustwarze die sich in der Kühle des Wohnraumes aufgerichtet hatte. Ich nahm sie zwischen Daumen und Zeigefinger und zwickte schmerzhaft hinein. Ein leises Stöhnen entwand sich meiner Kehle und ich spürte, wie es zwischen meinen Beinen feucht wurde. Die andere Hand legte ich auf meinen Bauch und ließ auch diese über meine weiche Haut hinunter wandern und zwischen meine Beine. Ganz langsam. Zeitgleich, noch während die eine Hand wanderte, knetete ich mit der anderen meine Brust unsanft in meinen Händen. Es tat gut. Diese Mischung aus Lust, Schmerz und Zartheit gefiel mir.
Hand Nummer eins knetete weiter meine Brüste, erst die eine, dann die andere. Zwischendurch nahm ich wieder eine der Brustwarzen wischen meine Finger, drückte und zwirbelte sie und stöhnte dabei immer wieder auf, wenn mich diese Schmerzwelle durchfuhr. Dann tat ich das, was mich anfangs wohl am meisten erschrocken hatte, vor allem als ich gemerkt hatte, wie gut es tat. Ich schlug mit der Hand, die bisher auf meinem Unterleib gelegen und auf ihren Einsatz gewartet hatte, zwischen meine Beine. Es klatschte, es schmerzte und ich wurde noch feuchter. Ich schlug einmal zu, stöhnte… ich schlug ein zweites Mal zu und stöhnte noch mehr. Dann schob ich zwei meiner Finger in mein innerstes, rein, raus, rein raus. Ich nahm sie in den Mund, leckte sie ab und schmeckte mich selbst. Es war ein seltsamer Geschmack, bitter und süß zugleich, leicht scharf und dennoch gut. Dann legte ich die Finger auf meinen Kitzler, erst beide um ihn ein wenig zu stimulieren. Ich malte kleine Kreise, drückte mal fester zu, mal sanfter und dann ließ ich einen Finger weg und konzentrierte meine Fingerkuppe voll und ganz auf meinen Kitzler, während meine andere Hand zwischendurch immer wieder meine Brust knetete oder meine Brustwarze lang zog. Ich stöhnte lauter ungeachtete dessen, dass mein Fenster offen stand. Die kreisenden Bewegungen meines Fingers wurden fordernder und wilder und ich spürte, wie sich dieser Druck aufbaute und immer stärker wurde. Ehe ich zum Orgasmus kam, nahm ich meinen Finger fort, leckte ihn erneut ab, saugte an ihm und schob ihn in mich. Dabei stellte ich mir immer wieder vor, wie der Mann aus dem Sex-Shop all das mit mir tat. Er hatte mir damals sehr gut gefallen. Seine Ausstrahlung, sein Auftreten und sein Selbstbewusstsein. Alles hatte wunderbar zusammen gepasst. Doch ich hatte mich nie wieder in diesen Laden getraut.
Mein Finger fand den Weg zurück auf meinen Kitzler, der nass und offen dalag. Erneut begann ich mit den kreisenden Bewegungen, langsam erst, dann immer schneller und dann ließ ich es zu. Dieser Druck von vorhin kehrte zurück, ein Zittern ging durch meine Schenkel und plötzlich war er da, dieser unbeschreibliche Moment in dem alles zu explodieren schien. Mit zuckenden Bewegungen bearbeitete ich noch kurz meinen Kitzler um den Orgasmus noch ein wenig zu verlängern, zu intensivieren und dann brach ich schnaufend zusammen. Mein Atem ging schwer und nur nach und nach kehrte das Gefühl in meinen gesamten Körper zurück. Meine Beine waren schwer, mein Körper vorerst gesättigt, doch mir war klar, dass es vermutlich spätestens am nächsten Morgen wieder so weit war, dass ich Lust empfand genau das erneut zu tun, oder mir einen Mann zu suchen, der mich in die Tiefen des Sadomaso entführen würde. Ich hatte Männer gehabt, sogar einmal eine Frau, aber das fehlte noch. Bondage, Peitschen, Fesseln, Augenmasken. All das wollte ich irgendwann erleben. Aus den Augenwinkeln bemerkte ich eine Bewegung und schreckte zum Fenster herum. Ich sah gerade noch wie eine Gestalt vom Fenster verschwand und das Licht gelöscht wurde. Offenbar war die Wohnung von Gegenüber nicht länger unbewohnt und der neue Nachbar hatte eben eine nette Begrüßung erhalten. Hätte ich mich bei dem Gedanken daran nicht eigentlich schämen sollen? Das tat ich nämlich ganz und gar nicht. Mir gefiel der Gedanke daran, dass mir jemand zugesehen haben könnte.
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